Angelika Ludwig

 

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1954                   in Zwickau geboren
1973-1977 wissenschaftliches Studium in Dresden
1977-1983 Arbeit am Patentamt
1983-1987 Malerei und Grafik bei Lusici, Lothar Böhme und Harald Toppl
seit 1990 Mitglied im VBK (später BBK)
1990-1994 Arbeitsprozess in einer stillgelegten Wäscherei in Köpenick
seit 1991 Mitarbeit im bildnerischen Bereich Alte Möbelfabrik e.V. (Bühne/Kostüme)
seit 1992 Lehrtätigkeit Figur und Raum an der Volkshochschule Köpenick
1992-1994        Studium an der Universität der Künste Berlin Kunst im Kontext
1997-1998 Künstlerische Archäologie im Industrieareal Oberschöneweide mit 3 Projektausstellungen (mit G.Achterberg, I.Arnold, I.Bertel, G.Narr)
2003 Klangkunstbühne bei Achim Freyer an der UdK
2004 Akademie für digitale Medien cimdata, Berlin
2008-2011 Dozentin im Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog
2014-2016Werkwoche Hirschluch, Leitung des Workshops Malerei und Grafik
  lebt und arbeitet in Berlin-Köpenick

 

                           Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
   
2016Druckgrafiken und Zeichnungen, Galerie Friendly Society, Berlin
2015JAHR-EIN-JAHR-AUS-GEZEICHNET, Galerie Alte Schule
2014Grün, Grün, Grün, Galerie Friendly Society, Berlin
Das gleiche Format, Galerie Friendly Society, Berlin
Queerbeet, Produzentengalerie am Schnoor, Bremen
Reflexionen, Druckgrafikatelier Eberhard Hartwig, Berlin, Freie Gruppe Druckgrafik
2013Highlights 2012, Galerie Friendly Society, Berlin
2012Denklandschaften, Galerie Alte Schule Adlershof
Literatur und Musik in der Bildenden Kunst, Galerie Friendly Society, Berlin
Der Nikolaus war fleißig Teil 5, Galerie Friendly Society, Berlin
2011Arbeiten zu Kleist (200.Todestag), Mittelpunktbibliothek, Berlin Köpenick
asynchrom 4,0, Galerie Bild+Ton
Der Nikolaus war fleißig Teil 4, Galerie Friendly Society, Berlin
Kleine Edelsteine - Bilder & Skulpturen, Galerie Friendly Society, Berlin
2010figürlich-abstrakt, Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog
Der Nikolaus war fleißig Teil 3, Galerie Friendly Society, Berlin
2009                
Der Tod hat viele Facetten, Galerie Friendly Society, Berlin
Der Nikolaus war fleißig Teil 2, Galerie Friendly Society, Berlin
Figurationen, Galerie Medial, Berlin-Friedrichshain
2008 Garten, Druckgrafik, Mediathek Berlin-Köpenick
Black & White, Galerie Friendly Society, Berlin
Der Nikolaus war fleißig Teil 1, Galerie Friendly Society, Berlin
2007 Verkörperungen, Galerie Bild+Ton
Farbige Träume, Galerie Friendly Society, Berlin
Druckgrafik Berliner Künstler, Galerie Friendly Society, Berlin
Grafiken und Zeichnungen, Galerie Friendly Society, Berlin
2006 Künstler der Galerie, Galerie Friendly Society, Berlin
2005 BLAU, Galerie Friendly Society, Berlin
Handschriften Druckgrafik, Mediathek Berlin-Köpenick
heimlich, Galerie Uwe Liebing, Berlin-Mitte
Künstler von Artenvielfalt München, Chiesa del Torresino, Cittadella, Italien
Das ungewöhnliche Format, Galerie Friendly Society, Berlin
Reisebilder, Galerie Friendly Society, Berlin
2004 About Woman, Galerie Friendly Society, Berlin
Bunte Weihnachtsmänner und Nikoläuse, Galerie Friendly Society, Berlin
2002 WEGZEICHEN (mit G. Gollnow), Galerie Interieur, Berlin-Friedrichshagen
Radierungen zu Marguerite Duras, Mediathek, Berlin-Köpenick
Austellung im Keramikatelier Eva Pintz Sophienstraße, Berlin
2001RARITÄTEN, Galerie Grünstraße, Berlin-Köpenick
BO(O)TSCHAFTEN, Berliner Volksbank, Berlin-Köpenick
GEGEN WARTEN (mit Achterberg, Bertel, Bresien, Schölzel), Zeitgalerie Brandel, Berlin
1999 Weißartprozeß, Ausstellung & Aktion, 3.Köpenicker Maisalon, Berlin
1998 Befragen, Sehen, WASH END GO, Installation im ehemaligen TRO-Umkleideraum, Kultur- und Technologiezentrum Rathenau
Weiss-art, Installation & Performance, 2.Köpenicker Maisalon, Berlin
1997 Arbeiten auf Papier, Haus am Myliusgarten, Berlin
Sehen, Aufheben, Kultur- und Technologiezentrum Rathenau
Finden, Erfinden, BLEG-Veranstaltungshalle KWO
1995 Dialoge (mit Ingrid Bertel), Kleine Humboldtgalerie, Berlin
1994
Klang, Raum, Zeichen (mit I.Bertel), Galerie Grünstraße, Berlin
1993 Experiment Kalander (mit I. Bertel und C.Lode), Parkhaus, Berlin
1992 Experiment Kalander, Wäschereifabrik, Berlin-Köpenick
1991 Kunstmesse im Ephraimpalais, Berlin
VBK-Ausstellung, Galerie im Turm
1990 Strukturen der Großstadt, Galerie Grünstraße, Berliin

 

 

  Kunstmessen
   
2005
Lineart Gent

 

 

Es ist das spannende Thema der Einheit und Trennung des Männlichen und Weiblichen, ausgehend von Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen und der eigenen Situation als Frau, was Angelika Ludwig beschäftigt und umtreibt. Diese Polaritäten von männlich und weiblich waren und sind in ihren übrigen Bildern häufig eher als verschlüsselte denn als eindeutig zu identifizierende Bildelemente zu finden. Abstraktes steht neben Gegenständlichem. Zeichen erwachsen sowohl aus der Schrift als auch kürzelhaft aus der Anschauung des menschlichen Körpers. Die Noblesse mancher ihrer Arbeiten ist eindeutig französischer Abkunft. In der Materialität ihrer Bilder, in denen Sand, verhaltene Farbigkeit und Kratzspuren immer wieder-kehren, ist die Affinität zu Arte povera und Art Informel evident. Die Collage ist Ausgangspunkt und immer wieder intensiv genutztes Mittel zum Ausdruck. Die Vielseitigkeit der Künstlerin äußert sich in der Wahl verschiedener Kunstformen. Die Bilder von Angelika Ludwig, die diesen Bezug zu den Ursprüngen haben, haben weniger etwas Erzählerisches, als dass sich in Ihnen Zustände zu manifestieren scheinen. Das heißt, sie verlieren das Illustrative. Spannung baut sich auf und wird gehalten, wie im Theater. Es entsteht der momentane Eindruck eines Zustandes, der abrupt abbrechen und eine andere Form annehmen könnte. Das Schwarz wird zum Raum, wird zur Folie, in dem und vor der sich das Objekt positioniert.

Anke Scharnhorst

 

Portraitfoto: Jürgen Ludwig
Fotos von den Arbeiten: Angelika Ludwig

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