Hans-Dieter Schmidt

 

 

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1952           geboren
1985-1990Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Ernst Löber, Berlin
Grafikerausbildung am Amerikahaus Berlin
1986-1991Sonderstudium Plastik, Kulturakademie Berlin
Bildhauerische Ausbildung bei Karin Gralki und Joachim Karbe, Berlin
1991-1993Künstlerischer Leiter für Holzgestaltung, Kunsthaus Berlin-Buch
seit 1993Dozent für Holzgestaltung, Vokshochschule Berlin
  lebt und arbeitet in Berlin
 

 

 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
  
2015Highlights 2014, Galerie Friendly Society, Berlin
2014             Monochrom, Galerie Friendly Society, BerlinHighlights 2013, Galerie Friendly Society, Berlin
2013Rahmen, Kunst, Interieur, Galerie Friendly Society, Berlin
Highlights 2012, Galerie Friendly Society, Berlin
2012            Literatur und Musik in der Bildenden Kunst, Galerie Friendly Society, Berlin
Der Nikolaus war fleißig Teil 5, Galerie Friendly Society, Berlin
2011Der Nikolaus war fleißig Teil 4, Galerie Friendly Society, Berlin
2010Kleine Edelsteine - Bilder & Skulpturen, Galerie Friendly Society, Berlin
Highlights 2009, Galerie Friendly Society, Berlin
2009Der Tod hat viele Facetten, Galerie Friendly Society, Berlin
Der Nikolaus war fleißig Teil 2, Galerie Friendly Society, Berlin
2008Der Nikolaus war fleißig Teil 1, Galerie Friendly Society, Berlin
2006 Künstler der Galerie, Galerie Friendly Society, Berlin
St.Thomas-Kirche, Berlin
2005St.Petri Kirche, Magdeburg
Musikforum Katharinenkirche, Stendal
Andachten, Berliner Dom, Berlin
Reisebilder, Galerie Friendly Society, Berlin
2004Galerie Ruhnke, Potsdam
2003Klosterkirche Haina
2002Galerie Cellini, Berlin
2001Martin-Luther-Kirche, Eutin-Fissau
Künstlerhaus Berlin/Katholische Akademie
2000Salzkirche, Tangermünde
1999Klostermuseum, Jerichow
1998Dorfkirche Melkow, Groß Wulkow, Wust
1997Kirche der Gemeinde Raus, Helsingborg, Schweden
1996Galerie Rössiger & Lindemuth, Berlin
Marienkirche, Berlin
1995Galerie E. Maul, Ladenburg
1994Galerie S / Galerie Wort und Werk, Berlin
1993Kunstverein Wernigerode
1992Galerie Kunsthaus, Berlin-Buch
1991Hotel Metropol, Berlin

 

 

Eiche und Buche sind das bevorzugte Holz, das Hans-Dieter Schmidt für seine Arbeiten verwendet. Zunächst wirkt ihre archaische Strenge wie Abwehr gegen den Betrachter. Assoziationen zu den Megalithen von Stonehenge (England) aus dem zweiten Jahrtausend vor Chr. stellen sich ebenso ein wie zu Wegzeichen, die bis ins Heute reichen oder Metaphern für Zustände und Befindlichkeiten in diesem Heute sind. Wegzeichen aber auch als Verweis auf zukünftiges Sein der Menschen, wenn die Zivilisationsgesellschaften den Weg fortgehen, den sie eingeschlagen haben und weder die Kreatur noch die Natur schützen, beschützen und schonen. Die Oberfläche der Reliefs, Torsi und Gruppenskulpturen von Hans-Dieter Schmidt hat Wunden und Narben, zeigt gleichsam Inseln von faszinierenden Holzstrukturen, Jahresringen, Geflechten, Das fordert auf, tiefer zu sehen, einzudringen in das Innere des Holzes und damit in das “Innen-Sein“ der Skulpturen. Nirgendwo ist Glätte, nirgendwo Gefälligkeit. Die Mehrzahl seiner Arbeiten hat keine konkrete Bezeichnung, die den Betrachter festlegt oder darauf kalkuliert. Trotz der Verwundung – nicht gleichzusetzen mit Beschädigung – ist der körperhafte Ausdruck der oft überlängten Figuren durch sie nicht zerstört.

Textauszüge: Aune Renk

 

Portraifoto: Gregor Marvel
Fotos von den Arbeiten: Hans-Dieter Schmidt

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