Julia Kausch

 

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1985         in Grevesmühlen geboren
2006Allgemeine Hochschulreife
Studium an der Rostocker Technischen Kunstschule
2009Abschluss: Illustration/Grafik
2011Abschluss: Bildhauerei bei Thomas Jastram
2012freischaffende Künstlerin in Rostock
Lehrauftrag an der Kunstschule e.V. Rostock
2013Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V.
2014Entwurf der Bronze für den alternativen Kulturpreis Rostock
 lebt und arbeitet in Rostock

 

 Einzelausstellungen              
  
2004Rathaus Grevesmühlen

 

 Ausstellungsbeteiligungen
  
2014Junge Kunst, Galerie Teterow
Kunstscheune Barnstorf, Wustrow
2013Frühblüher, Galerie auf Zeit zu Gast bei Polly Faber, Greifswald
Die neuen 12, MV Fotogalerie, Schwerin
Kunstscheune Barnstorf, Wustrow
2010Saat:Gut, Nikolaikirche, Rostock
2008-2009 rostock obscura, Café der Kunsthalle Rostock
Saat:Gut, Sparkasse Ribnitz-Damgarten

    

Die Künstlerin Julia Kausch studierte Bildhauerei bei Thomas Jastram in Rostock. Geprägt von der hier erlernten „Gerstelsche Schule“ sieht sie sich in der Tradition der deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts verankert.  
In diesem Sinne ist die Suche nach dem plastischen Motiv und das Verdeutlichen der Architektur des menschlichen Körpers von zentraler Bedeutung für ihr Schaffen. Ihre Figuren sind nur gerade soweit abstrahiert, als dass sie durch Steigerung des Gegebenen zur Gültigkeit gelangen sollen. Ein wiederkehrendes Leitmotiv ihrer Arbeiten ist der sinnende Mensch in seiner in sich ruhenden, dem Alltag entrückten universellen Natürlichkeit.

Tobias Wolff

 

„Will ich jemandem vergegenwärtigen, so muss ich nicht nachahmen, wie er räuspert und wie er spuckt, sondern machen, was er ist. Nicht seine Äußerlichkeit, sondern seine Idee, seine Formidee. Nicht die Natur, sondern die Abstraktion der Natur. Und zwar deswegen, weil die Natur, mit der ich nicht wetteifere, ihre eigenen Gesetze hat, und die Kunst, die ich selbstherrlich der Natur gegenüberstelle, ihre eigenen. […]
In der Mathematik bezeichent man es mit Formel. Vor allem meine ich damit keinen Gegensatz zum Figürlichen, sondern im Gegenteil die höchste Steigerung des Figürlichen. […] Die Arichitektur des Akanthusblattes des antiken Kapitells steckt schon in der Natur, in jedem Blatt, in jeder Pflanze, in jedem Tier, im Menschen, überall. Das ist der Berührungspunkt von Natur und Kunst.“

WIMMER, Hans: Über die Bildhauerei. München: R. Pieper, 1986

 

Portraitfoto: Björn Krause
Fotos von den Arbeiten: Julia Kausch

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